Nordseerennen Insel Sylt – eine Erfolgsgeschichte

Liebe Taubenfreunde des Internationalen Nordseerennen,

 im Jahre 1987 hatte der Vorsitzende der RV Sylt, Willi Ferchen, die außergewöhnliche Idee, den ersten europäischen Tribünenflug – heute jedem Taubenzüchter als One Loft Race bekannt – auf der Insel Sylt durchzuführen. 

Seinerzeit eher belächelt, fand das Rennen im Laufe der Jahre immer mehr Interesse und die Teilnehmerzahlen stiegen derart, dass die Startplätze schon kurz nach Meldebeginn vergeben waren.

Noch heute steht und  fällt der Begriff des Internationalen Nordseerennen mit seinem Namen. 22 Jahre wurde auf der Insel Sylt das älteste und eines der anspruchsvollsten  One Loft Races von Willi Ferchen durchgeführt. Aufgrund der großen Beliebtheit wurden in den folgenden Jahren immer wieder Ideen entwickelt, um das  Rennen neu zu beleben.

Im Herbst 2014 wurde es dann konkret. Jürgen Altmiks hatte ein herrliches Anwesen – „Gut Söl’ring“ -in Wenningstedt zur Pferdezucht  erworben und nach modernsten Erkenntnissen neu errichtet. Gleichzeitig wurde für seine Lebensgefährtin, Stephanie Petersen, eine Tierarztpraxis auf dem Gut erstellt.

Als langjähriger Teilnehmer und Freund des Nordseerennens  hatte Jürgen Altmiks dann die Idee neben der Pferdezucht auch das Internationale Nordseerennen zu neuem Leben zu erwecken. Dem Architekten und geschäftsführenden Gesellschafter der Bauträgergesellschaft INDIWO standen auf dem Gut Söl’ring alle Möglichkeiten zur Verfügung, nur keine Zeit ein derartiges Rennen zu organisieren.  Nach vielen Gesprächen  und unzähligen Telefonaten fanden sich dann einige Züchter zusammen, die bereit waren, die kostspielige neue Schlaganlage zu errichten und für ein bis zwei Jahre die organisatorische Abwicklung zu übernehmen.  Auch das  Schlagmanagement einschließlich der Durchführung des gesamten Flugprogramms musste im 1. Jahr von  diesen Züchtern übernommen werden.

Für die 2. Saison konnten dann ein langjährig erfolgreicher Züchter, Gerhard Lücking, als Trainer für die Versorgung und Abwicklung der gesamten Vor-Ort-Aktivitäten gewonnen werden. Obwohl die Schlaganlage mit gut 400 Tauben nicht voll ausgelastet war,  wurde das Rennen ein absoluter Erfolg. 393 km, Gegenwind, 7 Stunden Flugzeit, Flug übers offene Meer;  solche Bedingungen gibt es nur beim Nordseerennen auf der Insel Sylt.

Unter diesen Bedingungen gibt es keine Massenankunft, hier muss jede einzelne Taube alleine kämpfen, um erfolgreich zu sein. Knapp 30 % der eingesetzten Tauben hatten es bis zum Abend zur Schlaganlage geschafft. Das die Nachfrage nach derartig guten Tauben riesig ist, sollte keinen Züchter verwundern.

Nach zweijähriger erfolgreicher Aufbauarbeit haben sich die Initiatoren des neuen Internationalen Nordseerennen Insel Sylt dazu entschlossen, das Rennen – wie geplant – unter neue Leitung zu stellen.

Als uneingeschränkter Kandidat bot sich – mit der Erfahrung aus der Durchführung des diesjährigen Rennens – selbstverständlich Gerhard Lücking an.

Nach der Zusage, das Rennen in absoluter Eigenregie und unter voller Übernahme aller Risiken durchzuführen, beschränken sich die Aktivitäten der Initiatoren auf die Restabwicklung des Rennens 2016 – hier insbesondere die Abwicklung der  Versteigerungen.

Wir wünschen Gerhard Lücking alles Gute und ein glückliches Händchen für die Durchführung des Internationalen Nordseerennen Insel Sylt 2017.

Mit sportlichen Grüßen
Internationales Nordseerennen Insel Sylt
Terpwai14b
25996 Sylt/Wenningstedt
www.nordseerennen.com

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